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Schlafwandeln in der Nacht

Beim Schlafwandeln, auch Somnambulismus genannt, handelt es sich um einen bestimmten Zustand während des Schlafens, bei dem Menschen im Schlaf das Bett verlassen, in der Wohnung umhergehen oder aber sogar komplexere Dinge ausführen. Das Schlafwandeln selbst dauert meistes nur einige Minuten und findet normalerweise mitten in der Nacht statt. Betroffene Personen kommen jedoch meistens wieder zurück ins Bett und Schlafen einfach weiter, ohne sich am kommenden Morgen an das Geschehene zu erinnern.

Schlafwandler gehen jedoch nicht immer nur umher. Manche ziehen sich auch Kleidung an oder aber gehen zum Kühlschrank, um sich einen kleinen Snack zu gönnen. Sie reagieren auch teilweise auf das Ansprechen oder reagieren auf „Befehle“, wie zum Beispiel komm zurück ins Bett Schatz“. Auch Türen oder Fenster können Menschen, die schlafwandeln, öffnen und/oder wieder schließen.

Schlafwandeln

Schlafwandeln ist nicht immer gleich

Schlafwandeln ist nicht bei jedem Menschen gleich, sodass es viele unterschiedliche Formen gibt. Es gibt neben dem Aufstehen und Umherlaufen auch weniger auffälligere Verhaltensweisen, die bereits zum Schlafwandeln gezählt werde. Dazu gehören zu Beispiel das Aufsetzen und Umherschauen im Bett oder aber das Ziehen an der Bettdecke. Auch das Untersuchen der Wand am eigenen Bett zählt dazu und kann von Experten bereits zu dieser Verhaltensweise gezählt werden. Laut Statistiken leiden mehr Kinder unter dem Schlafwandeln als Erwachsene Menschen. Meistens kommt es dazu nicht während der Traumphasen, sondern beim ganz normalen Schlaf sowie dem Tiefschlaf.

Ist Schlafwandeln gefährlich?

Schlafwandler bewegen sich oftmals nicht besonders koordiniert und laufen weitestgehend geradeaus. Tische und Möbel sowie Wände werden da natürlich nicht gesehen, sodass Verletzungen leider nicht gerade selten auftreten. So kann es nicht nur passieren, dass betroffene Personen sich den Fuß stoßen oder vor di Wand laufen. Es kann auch vorkommen, dass die Personen die Treppe herunterfallen, was natürlich besonders gefährlich werden kann. Des Weiteren fangen Schlafwandler ebenfalls manchmal an zu kochen und achten natürlich nicht darauf, was sie auf den Herd stellen oder welche Lebensmittel im Topf landen. hier besteht also nicht nur die Gefahr des Brandes, sondern auch die, dass ungenießbare Flüssigkeiten, die auch giftig sein können, zu sich genommen werden. So kann es auch vorkommen, dass Obst und Gemüse roh und mit Schale oder Kernen gegessen werden oder aber der Schlafende die Alufolie der Schokolade nicht entfernt. Schlafwandelnde, die in der Nacht vielEssen, achten also nicht auf das, was zu sich genommen wird. Das kann nicht nur gefährlich sein, sondern auf Dauer auch zu Übergewicht führen oder Bauchschmerzen und gesundheitliche Probleme mit sich bringen.

Ursachen für das Schlafwandeln

Leider sind sich Forscher bis heute nicht ganz sicher, warum manche Menschen Schlafwandeln und unter dessen bestimmte Dinge tun. Einzelne Untersuchungen zeigen jedoch, dass einige Betroffene Personen familiär vorbelastet sind, sodass Experten der Meinung sind, dass das Schlafwandeln vererbt werden kann. Des Weiteren kann auch der Stress ein Auslöser sein. Es wird vermutete, dass die betroffenen nicht richtig wach werden und sich beim Schlafwandeln in einer Art Zwischenzustand befinden. Warum derjenige jedoch nicht komplett aufwacht, wissen Forscher bislang leider nicht, sodass man auch nicht wirklich weiß, was dagegen unternommen werden kann. Auch hohes Fieber sowie starker Alkoholkonsum oder aber beruhigende Medikamente und das Schlafen noch einer wachen Nacht können zum Schlafmangel führen. Auch wen man früher der Meinung war, dass Betroffene vor allem bei Vollmond losziehen, ist das Licht nicht die Ursache für das Verhalten, Schlafwandler fühlen sich beim Laufen allerdings vom Licht angezogen, da sie mit offenen Augen laufen und das Gehirn denkt, durch die Lichtquelle besser sehen zu können.